Meine Banking-App ist unsicher

Ach her je! Jetzt kommt es aber dicke. Einziger Lichtblick: Man hat die Sicherheitslücke noch nicht ausgenutzt. Sicherheitsforscher der Universität Erlangen (davon berichten Süddeutsche und auch Heise) haben eine Sicherheitslücke in Banking-Apps entdeckt. So ganz habe ich das ja nicht verstanden. Verstanden habe ich dass meine Banking- und TAN-App davon betroffen ist.

Ja und es kommt noch schlimmer. Ich muss da lesen dass das Benutzen einer TAN-App das dümmste ist was man machen kann. Dabei dachte ich die ganze Zeit ich wäre damit auf der sicheren Seite.

Heise Security:App-basierte TAN-Verfahren sind per se für Angriffe prädestiniert, da der gesamte Online-Banking-Vorgang auf ein und demselben Gerät abläuft …

… Wer Wert auf Sicherheit beim Online-Banking legt, sollte somit auch künftig beim Konzept der Zweifaktor-Authentifizerung mit getrennter Hardware bleiben, wie sie etwa beim ChipTAN-Verfahren zum Einsatz kommt.

Südeutsche Zeitung:… doch „nur sehr wenige der Online-Banking-Nutzer“ würden auch das Tan-Verfahren mobil nutzen. Davon raten die Forscher auch ab …

3 Antworten auf „Meine Banking-App ist unsicher“

  1. Ich habe keine Banking-App, ich muß immer einen kleinen Fußmarsch unternehmen (~ knapp 300 m) – da ist die nächste Filiale der Postbank.

    Aber ich muß ja nicht wegen allem zur Bank: vieles kann man abbuchen lassen – manchmal mit „Nachhilfe“:

    Seit ~ September ´15 gibt es in der Nähe kein Geschäft mehr, wo ich meine „M“-Zigaretten kaufen könnte. Also habe ich mir einen I-Net-Shop gesucht – die einzig sinnvolle Zahlungsart für mich war da aber: Vorkasse per Überweisung.

    Gut, ich kaufe mir dann gleich den Vorrat für ~ 4+ Monate – aber ich mußte zur Post latschen und vorher den Überweisungsbeleg ausfüllen. 6x habe ich das gemacht, beim letzten Mal habe ich den Verkäufer per Telefon ordentlich benörgelt, weil es was länger gedauert hat und wegen der Vorkasse.

    Am nächsten Tag kam eine E-Mail:

    „Guten Tag Herr **********
    sehr gerne würde ich für weitere Bestellung bei Ihnen das Lastschriftverfahren anbieten. Bitte kontaktieren Sie mich einmal telefonisch. Vielen Dank.“

    Das habe ich gleich gemacht – weiterer Vorteil: ich brauche „gaanich“ mehr auf dessen Seite, sondern nur die Mail schreiben und die Stangen marschieren bald.

    Nur falls der Bote mal nicht klingelt, wo darf ich dann hin marschieren? Zur ~ 300 m entfernten Post, genau.

    1. Bei uns gibt im Ort gibt es keine Bankfiliale — nur Geldautomaten. Um Geldgeschäfte zu erledigen muss man ins Nachbarort. Deshalb ist Online-Banking das Mittel meiner Wahl. Aber ehrlich gesagt nutze ich meistens das Notebook + TAN-App und weniger das Smartphone.

      1. A propo „Geldgeschäfte“, grins. Erinnere mich an ~ 1985 – da war ich mit einem Citroen CX auf dem Rückweg vom Spanienurlaub und hatte mich verkalkuliert. Herr Hugo hatte alles (Bar)Göld im Urlaub verbraten.

        In Frankreich Geld abheben? Vergisset damals. Erste Möglichkeit: sparsamst fahren, dann komme ich noch über die Grenze – aber die Banken haben dann zu. Zweite Möglichkeit: ich hatte ein Tramper-Pärchen mit, von denen habe ich 50,- DM geschnorrt, vertankt (der Franzose hat die zum schlechten Kurs genommen) – dann mit Vollgas weiter.

        Knapp habe ich es bis kurz vor 16:00 zur nächsten deutschen Filiale meiner damaligen Bank geschafft…und die Tramper haben ihre 50,- zurück bekommen.

        Wilde Zeiten waren das damals, Herr Horst. Aber man war eben erst 34 -aber du warst sicher damals schon vörsichtiger, oder?

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